Die Hadelner Sietlandsentwässerung |
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Wenn wir von heutigen Geländeverhältnissen ausgehen, so ist nicht vorstellbar wie die Siedler zu jener Zeit das umfangreiche Wege- und Gewässersystem herstellen konnten. Doch den Hadlern mit ihren Helfern brachte die sich im norddeutschen Raum nahe der Nordsee auswirkende Küstensenkung in diesem speziellen Zeitabschnitt einen großartigen Vorteil. Gegenüber heutigen Geländehöhen war das Hadler-Marschenland im Jahr 1106 um ca. 2,25 m höher. Die Urvorfluter konnten die Niederschläge nur unzureichend abführen, trotzdem war eine eingeschränkte Entwässerung gegen die Elbe bei Ebbe und Flut sehr gut möglich. Die landwirtschaftliche Nutzung der Flächen wurde durch die Anlage von ca. 15 - 25 m breiten Beeten mit dazwischen liegenden Beetgräben möglich gemacht. Wäre die Kolonisation 500 Jahre später begonnen worden, so hätte sich das Land um den Wert von 5 x 0,25 m = 1,25 m weiter gesenkt. Die Anlage von Wegen und Gewässern wäre dann wohl kaum mehr möglich gewesen. (Küstensenkung je Jahrhundert: 0,20 - 0,25 m) |
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Die Ursachen der fehlenden Vorflut
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Die Hadler Grundherren mit ihren Siedlern hatten aber trotz des Vorteils eines Geländeniveaus von NN +1,75 m mit der Abführung der Niederschläge zur Elbe erhebliche Schwierigkeiten. Die Vorflut war nicht ausreichend. Die Ursachen der fehlenden Vorflut werden wie folgt aufgeführt: |
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